Moscheen und religiöse Stätten

Al-Jabri-Moschee

Eine Moschee aus der Zeit der Jabriden im Al-Koot-Viertel, in der seit dem 15. Jahrhundert gebetet wird.

Im Al-Koot-Viertel, dem ältesten Teil des historischen Hofuf, steht unweit von Qasr Ibrahim (dem Ibrahim-Palast) die Al-Jabri-Moschee, eine der ältesten und bekanntesten Moscheen Al-Ahsas. In der Zeit des Staates der Jabriden, um 850 nach der Hidschra (n. H.; 1446 n. Chr.), ließ Saif bin Zamil Al-Jabri sie errichten und stiftete ihr Äcker und Palmenhaine. So wurde sie neben dem Gebet zu einem Zentrum des Unterrichts und der Gelehrsamkeit. Erbaut aus Lehm und Kalkstein, zeichnet sie sich durch einander kreuzende Gewölbe, zahlreiche Arkaden und unterschiedliche Kuppeln aus. Ihr Minarett ist zylindrisch, und sie fasst rund 1.600 Betende. Über die Jahrhunderte wurde sie immer wieder restauriert, zuletzt 1437 n. H. (2016 n. Chr.) mit den ursprünglichen Materialien im Rahmen des Programms zur Pflege historischer Moscheen. Bis heute ist sie eine lebendige Moschee, in der gebetet wird.

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