Moscheen und religiöse Stätten

Al-Dibs-Moschee

Die historische Al-Dibs-Moschee, offiziell Al-Fatih-Moschee – eine der ältesten im Al-Koot-Viertel, in osmanischer Zeit im Jahr 962 nach der Hidschra (1555 n. Chr.) errichtet.

Im Al-Koot-Viertel des alten Hofuf steht die Al-Dibs-Moschee, nach Osten hin von Qasr Ibrahim (dem Ibrahim-Palast) begrenzt und nur wenige Schritte von der Al-Jabri-Moschee und von Bayt Al-Bay'ah (dem Haus des Treueids) entfernt. Der offizielle Name der Moschee lautet Al-Fatih-Moschee: Der osmanische Statthalter Muhammad Farrukh Pascha ließ sie im Jahr 962 nach der Hidschra (n. H.; 1555 n. Chr.) errichten. Ihren bekannten Namen verdankt sie den Dattellagern und dem Handel mit Dibs (Dattelsirup), die einst die Straße neben ihr füllten. Sie nimmt rund 350 Quadratmeter ein und folgt dem frühen osmanischen Baustil: Eine große Mittelkuppel krönt sie, umgeben von kleineren Kuppeln, die Licht einlassen. Lange war sie eine Lehrmoschee, in der Koran, Fiqh (islamische Rechtswissenschaft) und Hadith nach der schafiitischen Rechtsschule gelehrt wurden. Ihr östliches Minarett wurde 1391 n. H. (1971 n. Chr.) abgetragen, als die Al-Koot-Straße angelegt wurde. Nachdem 1406 n. H. (1986 n. Chr.) ein Teil des Baus eingestürzt war, wurde sie restauriert und behielt dabei ihren alten baulichen Charakter. Bis heute wird in ihr gebetet.

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